Annis Buchempfehlung „Lesen nervt“ von Jens Schumacher

17. März 2026 0 Comments

Karoline Kneberwecht ist eine Spinne, wohnt in einer Bücherei und will nur ihre Ruhe. Aber ständig wird sie von Menschen gestört, die Bücher aus den Regalen nehmen und dabei ihre Wohnung immer wieder zerstören. Also sagt sie: Lesen nervt. Was soll das denn bringen, macht keinen Spaß. Menschen, die lesen stören ihren Tag. Eines Tages ist ihr Haustier, ein zahmer Bücherskorpion beim Gassigehen weggelaufen. Zwicko, so heißt der Kleine, hat immer Hunger. Er liebt es, in Büchern zu knabbern, weil sich Bücherskorpione (auch im wahren Leben) von Hausstaubmilben und anderen winzigen Tierchen, die in Büchern vorkommen, ernähren.

Allerdings passieren dabei kleine Missgeschicke, die der Leser dann wieder in Ordnung bringen muss. Es handelt sich dabei eigentlich um eine Lese-Schnipsel Jagd. Dabei kann es passieren, dass völlig neue Wörter entstehen, sich die Buchstaben in den Wörtern verdrehen oder die Geschichten verändern sich, je nachdem, welche Entscheidungen man trifft: zwei Männer kämpfen miteinander, wem willst du helfen, dem Kleinen oder dem Großen? Wenn der Große Hilfe bekommt: geht es weiter auf Seite 2; wird dem Kleinen geholfen, geht es auf Seite 13 weiter.

Dann sehen sie Zwickos Leine. Kurz danach kann Karoline ihr geliebtes Haustier wieder gesund und munter in die Arme schließen.

Dieses Buch ist Teil einer ganzen Buchreihe und macht Spaß, weil man verschiedene Aufgaben hat und selbst bestimmen kann, wie die Geschichten weitergehen. Spannend war auch, dass man eine völlig neue Sprache schaffen kann, wenn man die Buchstaben anders anordnet.

Dieses Buch ist Teil einer ganzen Buchreihe und macht Spaß, weil man verschiedene Aufgaben hat und selbst bestimmen kann, wie die Geschichten weitergehen. Spannend war auch, dass man eine völlig neue Sprache schaffen kann, wenn man die Buchstaben anders anordnet.

Anni aus Jahrgang 4 des Christlichen Lernraums hat das Buch zu Hause gelesen und empfiehlt es begeistert weiter.